„Die Erfahrung ist unbezahlbar“ – Food Assembly in der Presse

Das Konzept der Food Assembly kommt gut an – auch in den Medien. Über Sommer und im Herbst haben zahlreiche Zeitungen, Radio- und Fernsehsender die neu eröffneten Food-Assembly-Märkte besucht und darüber berichtet.

Den Auftakt macht ze.tt, das junge Online-Magazin der ZEIT, das Food Assembly neben Foodsharing und Mundraub als Mittel gegen Lebensmittelverschwendung empfiehlt. Es geht dabei vor allem um die besondere Wertschätzung für Lebensmittel, die man direkt aus den Händen ihres Erzeugers entgegen nimmt. Die wirft man nicht so einfach mal eben schnell weg.

Darüberhinaus hilft auch die Vorbestellung über das Internet den Bauern, Ernte und Lieferung genauer zu planen. Die Berliner Morgenpost hebt diesen Aspekt besonders hervor. Bei normalen Wochenmärkten wird erfahrungsgemäß bis zu 40 Prozent des Gemüses, das während der Marktzeit nicht verkauft werden konnte, am Ende entsorgt.

Auch landwirtschaftliche Medien entdecken die Vorteile der Direktvermarktung von Lebensmitteln über Food Assembly für bäuerliche Betriebe und berichten darüber, so die Badische Bauernzeitung oder das Wochenblatt für die Landwirtschaft. In vielen landwirtschaftlichen Online-Foren wird inzwischen immer mal wieder ausgiebig über Food Assembly diskutiert.

Die Eröffnung der Food Assembly Chemnitz, deren Angebot in der sächsischen Stadt sensationell gut ankommt, hatte im Sommer einen richtigen kleinen Medienhype in der Region zur Folge, stellvertretend für viele weitere hier das Stadtmagazin 371.

Gleiches gilt auch für die Food Assembly Gütersloh, deren Eröffnung in vielen lokalen Medien, etwa in der Neuen Westfälischen („Vom Nachbarfeld ins Internet“), aber auch im ARD-Mittagsmagazin Beachtung fand: „Wir profitieren vom direkten Kontakt mit den Kunden und bekommen Rückmeldung, was wir sonst, wenn wir Läden beliefern, eigentlich nicht haben“, sagt der Bio-Bauer Alexander Westerbaker in dem ARD-Beitrag.

Als neugierige Verbraucherin hat Vera Block vom Funkhaus Europa bei der Food Assembly Berlin-Wedding eingekauft. Von der Gastgeberin lässt sie sich erklären, wie alles funktioniert und warum sie mitmacht. Die Milch, das Brot und der Joghurt vom Demeter-Hof Seewalde haben ihr so gut gefallen, dass sie sagt: „Das bestelle ich wieder. Auch wenn ich etwas tiefer in die Tasche greifen musste, die Erfahrung, die Bauern kennenzulernen, die mein Essen produzieren, das war unbezahlbar.“ (ut)

 

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