Winterklassiker: Rote Bete und Pastinaken

Rote Bete und Pastinaken sind ein Klassiker in der kalten Jahreszeit und es gibt viele Möglichkeiten, diese Gemüsekombination in der Küche kreativ einzusetzen. Gewürze wie Kardamom, Zimt oder Nelken wirken wärmend und sättigend. Dazu passen Schupfnudeln, Spätzle oder gebratene Polenta – wir entscheiden uns für Letzteres.

Das Gericht gelingt leicht und ist rasch zubereitet, sofern alle Zutaten beisammen sind. Die Gemüsebrühe, die wir benötigen, bereiten wir idealerweise vorher selbst zu. Eine ausführliche Anleitung findet sich z.B. bei Herr Grün kocht. Zur Not tut es auch eine gekörnte Brühe aus dem Bioladen (möglichst frei von Hefeextrakten oder Glutamat) – oder halt einfach Wasser.

Zutaten

Für zwei Personen kann man 150 g Rote Bete, 150 g Pastinaken und 200 g Polenta (Maisgries) rechnen. Dann eine gute Handvoll Schalotten (ersatzweise 3 kleine Zwiebeln), 1 Knoblauchzehe. Und 100 ml von unserer Gemüsebrühe, plus 80–100 ml Sahne oder tierfreie Hafersahne. Abrieb und Saft von 1/2 Bio-Zitrone. 1/2 Bund Petersilie (oder ein 1/2 TL getrocknete italienische Kräuter). Dann noch je eine gute Prise Kardamon, Nelken und Zimt und etwas Öl zum Anbraten (Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenöl).

Zudem benötigen wir eine Kasten-Backform, eine andere kleine, runde Backform oder ein geeignetes Gefäß, etwa eine Glasschüssel, in das wir den heißen Polentabrei einfüllen können.

Rote Bete Pastinaken

Die Polenta vorbereiten

Als erstes die Polenta nach Packungsanweisung in Wasser kochen und etwas abkühlen lassen, damit wir sie anschließend schneiden und anbraten können: Dazu die klein gehackte Petersilie (oder die getrockneten Kräuter) und eine Prise Salz mit dem Maisgries vermischen und in das kochende Wasser einstreuen. Mit einen Holzlöffel mehrfach umrühren, bis die Polenta die Flüssigkeit aufnimmt. Etwa 10–15 min auf ganz niedriger Flamme oder ausgeschalteter Kochplatte ausquellen lassen. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Nach der Garzeit die Polenta in die eingefettete Kastenform geben und mit dem Löffel in einer Ecke der Form andrücken, sodass wir später schöne, große Scheiben schneiden können. Nach dem Abkühlen die Form stürzen und entfernen, den Polenta-Kuchen in ca. 1 bis 1,5 cm breite Scheiben schneiden.

Rote Bete Pastinaken

Das Gemüse vorbereiten

Rote Bete schälen und in 5 mm breite Scheiben scheiden. Große Scheiben halbieren. Eventuell Küchenhandschuhe benutzen, wenn man leicht rot gefärbte Finger vermeiden will. Die Pastinaken mit einer Gemüsebürste schrubben und in 5–8 mm breite Scheiben schneiden. Die Schalotten halbieren (bzw. die Zwiebeln dritteln), Knoblauchzehe klein hacken.

Zubereitung

Öl in einem Topf erhitzen, darin zuerst die Rote-Bete-Scheiben 3–5 min kräftig anbraten. Dann die Pastinaken, Zwiebeln, Knoblauch, die Gewürze den Abrieb der Zitrone hinzugeben, weitere 3 min schmurgeln lassen, bis es in der Küche richtig duftet. Die vorbereitete Gemüsebrühe angießen, leicht salzen und ca. 15–20 min bissfest garen.

In der Zwischenzeit die Polenta-Scheiben in einer beschichteten Pfanne mit ein wenig Öl (oder Butter) anbraten, bis sie auf einer Seite schön braun werden, wenden.

Zurück zu unserem Pastinaken-Rote-Bete-Gemüse: Gegen Ende der Garzeit mit einem Schuss des Zitronensafts vorsichtig abschmecken. Zum Schluss dann die Sahne bzw. Hafersahne angießen, umrühren, ggf. nachwürzen und evtl. noch einmal salzen. Auf kleinster Flamme auf dem Herd belassen, bis die Polenta-Scheiben knusprig gebraten sind.

Anrichten

Polenta-Scheiben auf den Teller legen, das Gemüse mit der Sahne dazu geben. – Wenn etwas übrig bleibt, kein Problem: In den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag sanft aufwärmen. Das Gericht schmeckt dann fast noch besser! (ut)

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